Schlüsselwort ‘34’

Geschenktes Leben (70)

Einmal so richtig Platz haben. Für Texte. Für Bilder! Und: Zeit haben. Als Nachrichten-Durchlauferhitzer einer Tageszeitung eine traumhafte Vorstellung. Ich hatte die Zeit. Zweieinhalb Jahre für die Recherche. Knapp eineinhalb kamen hinzu, in denen dieser Blog wuchs. In jeder Woche, Schicht um Schicht. Hier im Netz, wo viel Platz ist und wo jeder zusehen kann. […]

Im Schutt zurück nach vorn (Teil 69)

Ok. Ich lag falsch. Der Sommer 2013 hat sich längst auf die andere Erdhalbkugel verzogen. Und ich liege, na, besser: stehe immer noch hier. In irgendeinem Acker mit verschlammten Schuhen und fotografiere Bruch. Das Dorf Schulenburg-Nord ist nicht, wie in der Blog-Einleitung einst prophezeit, verschwunden. Jedenfalls nicht ganz. Wenn in diesen Novemberschlusstagen auch die letzten […]

Aufbrüche (Teil 54)

Zwei Jahre, einen Monat und einen Tag ist er her: mein erster Gang durch Schulenburg-Nord. Zwei Wochen fehlen noch, dann fehlt das Ziel meines ersten Besuches. Das stimmt nicht ganz. Auch wenn mit dem offiziellen Abbruch des Hauses Nummer 39 noch niemand begonnen hat, vollständig ist anders: das eine oder andere Fallrohr fehlt, ein Satz […]

Vom Weggehen und Wiederkommen (Teil 46)

Was tut man, wenn der Frieden kommt? Wenn die Ehemänner zurück sind aus der Gefangenschaft? Wenn Hochzeit gefeiert und nach jahrelanger Suche eine eigene Bleibe gefunden? Man verirrt sich in drei Zimmern. Doch denken zwei Töchter an ihren lang verstorbenen Vater, dann scheint ihnen in neun Jahrzehnten nichts so schlimm wie das, was noch kommt. […]

Ein Ende unter Obstbäumen (Teil 32)

Womit beginnt das Ende? Mit einer Ampel unter einem Flugzeug? Mit einer zugeschütteten Tonkuhle und Wasser im Keller? Oder dem Enkel an der Axt – am Stamm des Obstbaumes? Vielleicht ja auch mit einer vernünftigen Entscheidung? Wie man es auch drehen und wenden mag: Dirk und Steffi Stünkel haben 2008 Schulenburg-Nord Nummer 32 an den […]

Ein letzter Tanz mit Schmidtchen Schleicher (Teil 28)

Eigentlich fehlen ja nur vier Buchstaben. Schulenburg ja. Nord nein. Doch Doris und Günter Dörge vermissen in ihrem neuen Refugium unweit der Schulenburger Dorfstraße Dinge, die lassen sich nur schwer buchstabieren. Seit nunmehr knapp zwei Jahren fehlt der weite Blick. Die Nähe der Nachbarn, auch wenn man ihnen nicht ins Fenster schauen kann. Und Schmidtchen […]